
Stellt sich heraus, dass der Schwerpunkt Ihrer Probleme woanders liegt (u.a. neuropsychologische Störungen, akute substanzgebundene Abhängigkeitserkrankungen, akute Psychosen), berate ich Sie hinsichtlich alternativer Hilfen oder verweise Sie an spezialisierte Kollegen.
Neben der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) hat sich das psychotherapeutische Know-How in den letzten Jahrzehnten stark erweitert. Ich binde Elemente folgender Ansätze in meine Arbeit ein:
In der Arbeit mit EMDR® und PEP® wird explizit der Körper einbezogen. Wenn man sich klar macht, dass sich Gefühle zunächst als Körperwahrnehmung äußern – das Herzklopfen, der Kloß im Hals, das Grummeln im Magen usw... – erscheint es nur logisch, den Körper auch direkt in den therapeutischen Prozess einzubinden. Beide Ansätze sind konsequent lösungsorientiert und betonen die Selbstbestimmung der Klienten.
PEP® steht für „Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie“ und ist ein integrativer Ansatz, der psychodynamische, systemische, verhaltenstherapeutische und hypnotherapeutische Elemente vereint. PEP® ist zunächst bekannt geworden über das „Klopfen“, eine effektive und leicht zu erlernende Technik zur emotionalen Selbsthilfe und inneren Regulation. Neben dem Klopfen bietet PEP® weitere kreative Werkzeuge an, die oft erstaunlich rasch ermöglichen, unbewusste Blockaden aufzuspüren und zu lösen. Ein Schwerpunkt liegt in der Förderung der Selbstbeziehung, was erfahrungsgemäß auch die Beziehung zu anderen verbessert. Entwickelt wurde PEP® von Dr. Michael Bohne, für mehr Information siehe hier www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep
EMDR® steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und wird seit den 90er Jahren erfolgreich und wissenschaftlich fundiert in der Behandlung von Trauma-Folge-Störungen wie PTBS angewandt. Mittlerweile hat sich EMDR® für weitere Problemstellungen etabliert.
Kennzeichnend für seelisches Trauma sind Gefühle von Überflutung und Überwältigung. Das Gehirn kann in diesem Zustand das Erlebte nicht vollständig verarbeiten, die Informationen werden teilweise eingefroren oder abgespalten. Es kommt zur Dissoziation, eine Art Schutzreflex des Gehirns bei massivem Stress. EMDR® regt durch gleichzeitige Stimulation von bilateralen Augenbewegungen und Erinnern der traumatischen Situation gezielt das Arbeitsgedächtnis an. Das belastende Material kann nachträglich verarbeitet und emotional eingeordnet werden. Dies führt häufig unmittelbar und nachhaltig zur Entlastung und zur Reduktion von Flashbacks. Mehr Information zu EMDR® finden Sie hier www.emdria.de.